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Mitarbeiterinnen des Pastoralbüros
Pastoralbüro

Katholische Kirchengemeinde
Heilige Dreifaltigkeit
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In den Schulferien ist das Pastoralbüro donnerstags nachmittags und samstags geschlossen.

Gottesdienste

Kirche Sankt Rochus

 

Bagelstraße / Ecke Prinz-Georg-Straße
40479 Düsseldorf

 

Als man sich 1949 daran machte, die im Krieg halb zerstörte Kirche Sankt Rochus wieder aufzubauen, waren sich Pfarrer Dohr und sein Architekt Schneider-Esleben bald einig, dass der neoromanische Bau mit seinem mittelalterlichen Bauformen nicht mehr zeitgemäß erschien. So planten sie einen völligen Neubau in Symbolformen, die eine religiöse Aussage von Christus, der Kirche Christi und von Gott ermöglichen sollte.

 

Die Eiform der Kuppel sollte die Auferstehung Christi symbolhaft zum Ausdruck bringen, wie das Ei schon von den Theologen des Mittelalters verstanden worden war. Die zwölf Säulen, auf denen die Kuppel ruht, konnten auf die zwölf Apostel als das Fundament des christlichen Glaubens hinweisen, eine seit dem Speyrer Dom geläufige Tradition im Kirchenbau. Schließlich sollte im Grund- und Aufriss die Dreipassform bestimmende sein, da diese Form die Dreifaltigkeit Gottes sinnbildlich darzustellen vermag.

Diese drei Symbolformen finden sich in dem 1955 vollendeten Kirchbau wieder: Drei paraboloide Raumschalen vereinigen sich zu einer eiförmigen Kuppe. Ihre Nahtstellen in der vertikalen zeigen drei schmale Lichtbänder an, zwischen denen die Kuppelschalen jeweils ausschwingen, um an den Lichtbändern wieder eingeschnürt zu werden. Auch die niedrige Umgangszone wird in den Rhythmus von Ausbuchtung und Einschnürung einbezogen. Ein weiterer rhythmischer Wechsel erfolgt in der leicht auf- und abgleitenden Höhe des Umgangs. Damit kommen Strukturen organischer Lebendigkeit zum Ausdruck, die zusammen mit der präzisen Geometrie der Parabelformen die Architektur der Kirche prägen.

 

Die über dem Altar hängende Christusfigur, die Ewald Mataré in den Kriegsjahren 1941/1942 für das Krankenhaus in Köln-Hohenlind geschaffen hat und hier in der Kirche ein Zweitverwendung gefunden hat, wird durch unterschiedliche Zeichen bestimmt: Ihre ausgebreiteten Arme und ihre Wundmale zeigen den Gekreuzigten an, die der Komposition zugrunde liegende Victory-Form, die goldene Krone und die schwerelos wirkende weiße Farbe jedoch seine sieghafte Auferstehung.

In den Kreuzwegstationen, die ebenfalls von Mataré 1940/41 für Hohenlind als Hinterglasbilder gemalt worden sind, zeigen eine zerbrechliche Christusgestalt, die von einem geheimnisvollen Licht erfüllt ist, seine Widersacher aber als grotesk verzerrte Figuren mit expressiver Mimik und Gestik.

Den Tabernakel zeichnet ein großer Bergkristall aus. Da das einfallende Licht den Stein durchdringt wie vergleichbar die Gottheit Christi seine Menschheit durchdringt, kann der Stein seine Menschwerdung sinnvoll symbolisieren.

Werner Roemer

 

 

 

Vor der Kirche steht die vom Düsseldorfer Künstler Bert Gerresheim geschaffene Figur des Heiligen Rochus.

Am Kirchturm hängt die für den Düsseldorfer Katholikentag 1982 gefertigte Christusfigur, die gleichzeitig Mahnmal ist.

 

Sie können Informationen zur Rochusfigur und zum Katholikentagskreuz hier herunterladen.

 

 

 

Die Kirchengemeinde Sankt Rochus hat sich zum 1. Januar 2013 der Kirchengemeinde Heilige Dreifaltigkeit angeschlossen.