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Pastoralbüro

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Gottesdienste

Dienstag, 28. März 2017
09:00 Hl. Messe
18:00 Hl. Messe

: Kapelle Marien Hospital

18:00 Hl. Messe

: Kapelle St. Vinzenz-Krankenhaus

Mittwoch, 29. März 2017
08:30 Schulgottesdienst

St. Rochus-Schule

Christa Henn: Horizont

Temporäre Installation aus Röntgenbildern

 

2013 wurde in St. Rochus die Ausstellung „Horizonte“ von Christa Henn gezeigt. Die Installation markierte auf besondere Weise die Nahtstelle zwischen Himmlischem und Irdischem. Dort, wo die Kuppel auf den Baukörper trifft, setzte sie ein unübersehbares Zeichen, einen neuen Horizont: ein Band von 1,80 Meter Höhe (der gemittelten Größe eines Menschen) und 60 Meter Länge, bestehend aus 3.500 beschnittenen und neu zusammengesetzten Röntgenaufnahmen.

 

Was ist das Besondere an Röntgenaufnahmen? In der Verwendung als künstlerisches Material spielt der medizinische Aspekt keine Rolle, der Fokus liegt auf der sperrigen Schönheit und dem Geheimnisvollen dieser Bilder. Es ist der Blick nach innen, in den Menschen hinein.

 

Die Bilder vermitteln eine spezielle Botschaft: Sie zeigen, dass wir in den Grundstrukturen alle gleich sind. Dennoch gibt es feine Unterschiede, die man bei genauerem Hinsehen erkennt. Es sind jedoch andere als die, die wir sonst an unseren Mitmenschen wahrnehmen.

Röntgenbilder zeigen nicht, ob ein Mensch erfolgreich ist, schwarz oder weiß, gläubig oder atheistisch, ob er allein lebt oder in einer großen Familie. Sie lenken den Blick und die Gedanken auf das Wesentliche: Alle Menschen sind gleich, haben gleiche Bedürfnisse und dieselbe Teilhabe am Leben - gleichzeitig ist jeder einzigartig, von allen anderen unterschieden, unwiederholbar.

 

Christa Henns Installation betont einerseits das Singuläre eines Menschen; durch die Komposition der Einzelbilder in einen geschlossenen Kreis setzt sie ihn andererseits in eine enge, geradezu unauflösliche Beziehung zu seinen Mitmenschen - ein Abbild unseres Lebens, mit seinen Spannungen, Mängeln und Möglichkeiten.

 

 

Die Künstlerin

Christa Henn studierte zunächst Architektur, wandte sich aber sehr bald der Kunst zu. Ihre Werke treten häufig in Beziehung zum Raum, nehmen Bewegungen im geistigen wie im physischen Sinne auf. Seit Anfang der 90er Jahre arbeitet sie mit Röntgenaufnahmen. Es entstehen kleine Collagen auf Papier, große, aus vielen Aufnahmen zusammengesetzte "Bilder" und temporäre und permanente Installationen im Raum.

 

Interview mit der Künsterlerin zur Ausstellung in Sankt Rochus

 

www.christa-henn.com